Nicht erst seit den Ereignissen des 11. September bedrohen terroristische Aktivitäten aufgrund politischer Instabilitäten sowie auch das zunehmende Interesse krimineller Gruppen an den zunehmenden Volumina und Werten der im internationalen Seeverkehr verschifften Waren den weltweiten Seetransport. Gleichzeitig haben zahlreiche Küstenstaaten mit der Paraphierung des UN-Seerechtsübereinkommens ihr Augenmerk zunehmend auf das wirtschaftliche Potenzial ihrer erweiterten Küstenzonen gerichtet. Zunehmende Offshore Öl- und Gasförderaktivitäten, die Errichtung von Offshorewindparks, sowie die rapide zunehmende Nutzung unserer Küsten und Meere für touristische Zwecke sind sichtbares Zeichen dieser Entwicklung. Es ist daher nur folgerichtig, dass Küstenstaaten ihre Maßnahmen zur Absicherung ihrer Territorialgrenzen auch auf ihre Küstenzonen ausweiten.  Auch die Grenzsicherung zur Verhinderung illegaler Migration über See nimmt in dieser Diskussion zunehmend Raum ein.

Aufbauend auf der gleichen modularen Systemarchitektur wie für unsere VTS-Systeme bietet SIGNALIS für diese Zwecke einer umfassenden und lückenlosen Küstenüberwachung und maritimen Grenzsicherung spezifische Lösungen zur Erfassung und Verfolgung aller im Seegebiet operierenden Fahrzeuge. Selbst kleinste und extrem schnelle Boote werden durch Auswahl geeigneter Radar- und Kamerakomponenten sicher aufgefasst und mit Hilfe der implementierten Softwarefähigkeiten auf ihre möglichen Bedrohungsrisiken hin klassifiziert.

Zahlreiche neue Fähigkeiten und Funktionen machen die SIGNALIS Coastal Surveillance Systeme (CSS) zu einem einzigartigen Werkzeug:

  • Mehrfache parallele Trackverfolgung zur Erfassung, Verfolgung und Klassifizierung kleinster Ziele auch in unmittelbarer Nähe von großen Schiffen,
  • Programmierbare Tag-/Nacht- und Wärmebildkameras sowohl zur eigenständigen wie auch zur Radar-gekoppelten Erfassung und Verfolgung von Fahrzeugen,
  • Software mit Entscheidungshilfen und vordefinierten Protokollen/Berichten um die Entscheidung von Verboten und Regelverstößen zu unterstützten,
  • Eine modulare, hierarchische Systemstruktur, entwickelt um auch dezentrale, verteilte Überwachungsarchitekturen mit lokalen, regionalen und nationalen Operationszentren zu realisieren,
  • Zugang und Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Behörden, wie z. B. Zoll, Einwanderungsbehörde, Marine, Küstenwache und außerdem Datenbanken von lokalen und weltweiten Behörden,
  • Integration von See-, Luft-, Unterwasser- und terrestrischen Lagebildern,
  • Übergreifendes Domänenwissen von See- und Landesgrenzen für eine umfassende Steuerung,
  • Komplette Archivierungsfunktion und eine umfassende Systemüberwachung.

Unsere CSS Technologien sind hoch entwickelt und werden seit vielen Jahren von zahlreichen Küstenstaaten als einzig geeignetes System zur umfassenden Absicherung ihrer Hoheitsgrenzen eingesetzt.